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„Einmal neu bitte!“ wünschte sich der Bauherr bei diesem alten Walliser Bauernhaus. „Aber bitte auch das Alte aufrechterhalten“ fügte er wohl hinzu. Für die Architekten des Zimmer Schmidt Architektur Büro eine schöne Herausforderung. Der Eingriff in ein altes Holzhaus ist mit vielen Risiken bekannt, alte knarrende Hölzer, über die Zeit schiefe Böden und Wände, sind für den Umbau nur wenige Punkte die für Handwerker eine grössere Herausforderung darstellen. Das innenliegende neue Raummöbel bietet Platz für Kamin und Schränke und durch die weiße Oberfläche entsteht eine farbliche Akzentuierung in dem sonst vollständig mit Holz gestaltenden Innenräumen.

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Bilder © Mark Niedermann

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In den Dolomiten auf 1.200 Metern liegt „Wohnhaus Pliscia 13“ – schwarz gefärbte Lärche fügt das Haus behutsam in den Hang ein und gibt Nähe zur Natur die es umgibt. Die Architektur holt ein Stück Natur ins innere – so ist das Gebäude bewusst minimalistisch  gehalten. Verfeinert wurde das Interieur mit Designstücken, traditionellen alten Bauernmöbel und massgefertigten Holzmöbel. Ein Wunsch der Architekten Tradition und Moderne in Einklang zu bekommen.

Zudem lässt sich durch die grossen Fensterfronten an der Hanglage ein beeindruckendes Bergpanorama geniessen. Pliscia ist als Ferienhaus zu mieten .

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Bilder © Gustav Willeit

In den italienischen Alpen variieren Scheunen in ihrer Form, dem verbautem Material und der Struktur von Region zu Region. EXiT-Studio wurde von einem Berg Enthusiasten gebeten, die Scheune in ein Ferienhaus für sich und seine Familie umzubauen. Nachdem das Gebäude größtenteils demontiert wurde, sind Holzbalken und Bretter gereinigt und aufgearbeitet worden. Die neue schwarz aufgesetzte Stahlkonstruktion verbindet sich einmalig mit der ursprünglichen aus Holz – einige Träger wurden dabei zusätzlich mit Holz verkleidet. Die Auswahl an Materialien (Lärchen- und Tannenholz, Dolomia Stein, schwarzem Stahl und weißen Rauputz) geben der Scheune eine große Aufmerksamkeit ohne dass diese ihr rustikales Aussehen verliert.









Wie kann man die historischen und räumlichen Qualitäten eines alten Bauernhofes beibehalten, wenn die neue Funktion die eines Familiensitzes wird? Die Scheune wird abgerissen und durch die Öffnung des ursprünglichen Stalls neu gestaltet. Das bestehende Bauernhaus ist von der Erweiterung klar aufgeteilt und vom Nebengebäude getrennt. Die innere Oberfläche wird von vorgefertigten Holzplatten dominiert und das Äußere nimmt durch vertikale Holzlatten das Aussehen einer offenen, semi-transparenten Architektur an.







Bilder © Christian Richters