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Experimentierende Architekten sind heute immer auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Das Auge isst mit – das war schon immer so. So könnte man also in diesem Appartement einen riesengroßen Schweizer Käse sehen. Das Architekturbüro Zoom Urbanismo renovierte das Appartement für ein junges Paar in São Paulo. Die großen Fenster, die hohen Decken und die gute Qualität der Holzböden zeigte, dass die Wohnung Potenzial hatte, so die Architekten. Aber die geschlossenen Räume, die durch Wände unterteilt waren, hatten eine schlechte Beleuchtung und Belüftung. So haben die Löcher in den Fronten gleich einen zweifachen Nutzen: zum einen können sie als Griffe benutzt werden, zum anderen dienen sie im Schlafzimmerschrank auch der Belüftung.



Das Architekturbüro rund um Alex Cochrane Architects renovierte dieses viktorianische Bootshaus. Gelegen in einem herrlichen Wildpark von Berkshire, südlich von England, dient dieses heute als Rückzugsort für Schriftsteller. Um dem chaotischen und schnellen Leben der Stadt zu entfliehen, wurde das Innere des Bootshauses bewusst auf das Wesentliche reduziert. Das Design umfasst eine Vielzahl von modernen Oberflächen, Schiebetüren und Spiegeln. Auch an der Großzügigkeit der Räume wurde nicht gespart und alles zu einer verbunden Einheit geschaffen.




Um das Produkt in den Vordergrund zu stellen hat das Büro NADAAA die Gestaltung dieses Ladenlokals bewusst reduziert. In den Geschäften der Firma Aesop werden die Pflegemittel in Holzboxen präsentiert. Rustikales und geniales Design, das passend zu den Produktserien der Firma Aesop ist. Ob im Vordergrund die Produkte oder der Ladenbau steht muss jeder für sich selbst entscheiden.



Im House F, entworfen vom Architekt Ido Kenji, gibt es nach typischer japanischer Bauart keine geschlossenen Zimmer. Der Kunde wünschte sich auf dem schmalem Gelände ein Gebäude mit drei Stockwerken, um den benötigten Raum sicher zu stellen. Ziel war es einen ruhigen und weichen Raum mit viel Holz und klaren Wänden zu schaffen. Fußböden, Türen, Treppen, Bücherregale und Schränke sind komplett aus Kiefernholz gefertigt und sind eine treffende Wahl, die den Charakter des Hauses unterstreichen.







Die Holzkonstruktion ermöglicht die optische und funktionelle Verbindung zwischen Küche, Flur und Badezimmer. Ein gestalterisches Element das von dem KHBT Studio bewusst in den Umbau der Altbauwohnung eingebaut wurden ist. Zu der Entscheidung das dunkle Nussbaum zu verwenden sagt Karsten Huneck vom Architekturbüro: „Wir wollten ein kostbares Element erstellen, mit einem Holz, das den traditionell und luxuriös ausgestatteten Wohnungen in der Umgebung von Mayfair gerecht wird.“ Trotz des Umbaus hat die Altbauwohnung ihren Charme nicht verloren.





 

Das Haus von ARQUITECTURA-G besteht aus zwei Räumen, getrennt von einer Wand, umfasst insgesamt 34 m² und hat eine Höhe von 4,5 Metern. Das Haus wurde absichtlich in zwei Bereiche aufgeteilt. Der erste Raum besteht im unteren Bereich aus dem Ankleideraum. Geht man die Treppe hinauf kommt man auf die weiteren Ebenen, die eine Schlafmöglichkeit und einen Rückzugsort bieten. Der zweite Raum ist als sozialer Bereich dem täglichen Aufenthalt gewidmet. Hier befindet sich eine Küche, ein mobiler Schrank der als Bar genutzt werden kann und ein Esstisch der, wenn gewünscht, aus Platzgründen verschoben werden kann. Planung und Aufbau des Hauses wurden durch ansteigende Grundstückspreise und Platzmangel geprägt. So sind trotz des geringen Raumangebotes alle Funktionen gegeben – ein Vorzeigeobjekt für platzsparendes Wohnen.




Bilder © José Hevia